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Böbingen macht Dampf
Dieses Motto und die kleine bunte Dampflok begleiten die Vorbereitungen zur Remstalgartenschau 2019 und auch die Durchführung!
Wir möchten Ihnen, den Besucherinnen und Besuchern dieser Homepage zeigen, wie der "Park am alten Bahndamm" entsteht, indem wir versuchen, den aktuellen Stand der Bau- und Gartenarbeiten zu dokumentieren.
Wir möchten auch die Mitwirkung vieler Bürgerinnen und Bürger in allen Altersgruppen aus Böbingen zeigen und Ihnen diese Menschen vorstellen.
Lassen Sie sich überraschen, wie viele "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" diese Remstalgartenschau jetzt schon hat! Bleiben Sie dran und besuchen Sie diese Seite immer wieder!
Von der Quelle bis zur Mündung verwandelt sich das Remstal für 164 Tage in einen unendlichen Garten – die Remstal Gartenschau 2019. Entlang der Rems warten in 16 Städten und Gemeinden viele Attraktionen und Veranstaltungen auf Remstäler und Gäste.
Böbingen macht Dampf
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D’Bäbenger Eisebahn

Hauptbereich

Geschichte(n) von der Eisenbahn

1920 bis 1976: Nebenbahn Unterböbingen-Oberböbingen-Heubach

Neben der Remsbahn, die seit 1861 durch Böbingen fährt, gab es in Böbingen noch eine zweite Bahnstrecke: Über 50 Jahre lang schnaufte das "Bäbenger Bähnle" (offiziell: die "Heubachbahn") zwischen Unterböbingen und Heubach hin und her. Viele Ältere erinnern sich gern an die Bahn, denn sie war Teil ihrer Kinder- und Jugendzeit und gehörte einfach zum Ortsbild. Manchem wird, wenn er heute auf der Klotzbachstraße oder der neuen Landesstraße nach Heubach fährt, wehmütig bewusst, dass hier ihre Gleise verliefen.

Wie kam es eigentlich zu dieser Bahn?

Schon ab 1899 wurden Projekte einer Bahnlinie nach Heubach ausgearbeitet. Mehrere Möglichkeiten wurden erörtert, u.a. eine Bahnlinie von Schwäbisch Gmünd über Waldstetten und Bargau nach Heubach. Die aufblühende Heubacher Industrie brauchte dringend Transportmöglichkeiten und Fahrmöglichkeiten für ihre zahlreicher werdenden Arbeitskräfte. Deshalb setzte sich vor allem der Heubacher Stadtschultheiß Wiedenhöfer leidenschaftlich für den Bau der Bahnstrecke ein. Der Erste Weltkrieg (1914 – 1918) stoppte diese Pläne.

Aber schon 1918, wenige Tage nach Kriegsende, beschloss der Heubacher Gemeinderat das Projekt einer Bahnverbindung erneut zu verfolgen, auch weil Arbeitsplätze für die vielen entlassenen Soldaten gefunden werden mussten. Es gab aber auch Widerstände, vor allem aus Oberböbingen. Viele Landwirte stellten nur ungern Grundstücke zur Verfügung, weil ihre Äcker und Wiesen dadurch zerschnitten würden und weil der Geldwert nicht stabil war. Sie befürchteten, dass der Erlös rasch an Wert verlieren könnte. Trotzdem konnten mit der Zeit die erforderlichen Grundstücke aufgekauft werden, denn viele Bauern hatten Schulden, die sie durch einen Verkauf begleichen konnten.

Bei der Frage des Bahnhofs kam es zum Eklat.

Bürgermeister Beeh wollte einen richtigen Bahnhof mit Güterabfertigung. Bei einer Bürgerversammlung im Adler war die Mehrzahl der Anwesenden, meist jüngere Kriegsheimkehrer, seiner Meinung. Der Gemeinderat aber wollte sich von diesen "jungen Kerlen" nicht das Gesetz des Handelns aufzwingen lassen und entschied, dass nur eine Haltestelle, also ein Holzhäuschen zum Unterstellen, gebaut wird. Für den Gemeinderat und manche andere Oberböbinger blieb das "Bähnle" eine ungeliebte Sache und sie boykottierten es. Als z.B. bei der Eröffnungsfahrt der erste Zug mit Prominenten des Oberamts, der Bahnverwaltung und der Gemeinden in Oberböbingen hielt, war Bürgermeister Beeh der einzige der zustieg. Der Oberböbinger Gemeinderat streikte.

Am 22. Juli 1919 wurde dann mit dem Bau der Bahnstrecke im Rahmen von "Notstandsarbeiten" begonnen.

Die Reichsregierung hatte für verschiedene Vorhaben im Eisenbahnwesen 60 Millionen Mark zur Verfügung gestellt – sie hat ein "Konjunkturprogramm" aufgelegt, würden wir heute sagen. Der Bahnkörper entstand in harter körperlicher Arbeit mit Pickel und Schaufel.

Schon ein Jahr später, am 29. Oktober 1920, konnte die Bahn ihre Jungfernfahrt von Unterböbingen aus unternehmen. Die "Rems-Zeitung" berichtete sehr emotional über diesen Festtag: Vom "bescheidenen, stillen Dörfchen Unterböbingen" aus fuhr der mit "Kränzen und Tannenzweigen geschmackvoll geschmückte Zug" mit einer "stattlichen Anzahl städtischer Besucher meist im Bratenrock und mit der 'Angströhre' auf den bemoosten Häuptern" gen Heubach. Der "sagenumwobene, romantisch gelegenen Rosenstein entbot einen ersten Willkommgruß", schwärmte der Berichterstatter. Ganz Heubach war in Jubelstimmung und lauschte den vielen "hochgemuthen" Reden.

Allerdings gab es schon damals Stimmen, die die Rentabilität dieser Eisenbahnstrecke in Frage stellten. Aber zumindest bis in die 50iger Jahren waren die Arbeiterzüge nach Heubach voll, oft übervoll. Um 1950 fuhren täglich 8 Züge von Unterböbingen nach Heubach und 8 Züge zurück, übrigens auch an Sonntagen, denn da wurde das "Bähnle" von unzähligen Familien aus Gmünd und dem übrigen Remstal gern für einen erlebnisreichen Sonntagsausflug benutzt. Nach Einführung der Schienenbusse erhöhte sich das Zugangebot. 1964 fuhren 13 Züge nach Heubach und 14 in die Gegenrichtung.

Infolge des steigenden Individualverkehrs und der Busverbindung von Heubach nach Gmünd wurde die Bahn immer weniger genutzt.

  • Ab 1965 fuhren nur noch zwei Zugpaare
  • 1970 wurde der Personenverkehr ganz eingestellt
  • Das offizielle Sterbeglöcklein läutete am 1. Mai 1976 mit einer letzten Dampfbahnfahrt
  • Bürgermeister Alois Schuller gab dem „Böbinger Bähnle“ das letzte Geleit
  • Der Güterverkehr wurde noch einen Monat länger betrieben und endete am 30. Mai 1976

August Freudenreich und Dieter Prölß (†)

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