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Böbingen macht Dampf
Dieses Motto und die kleine bunte Dampflok begleiten die Vorbereitungen zur Remstalgartenschau 2019 und auch die Durchführung!
Wir möchten Ihnen, den Besucherinnen und Besuchern dieser Homepage zeigen, wie der "Park am alten Bahndamm" entsteht, indem wir versuchen, den aktuellen Stand der Bau- und Gartenarbeiten zu dokumentieren.
Wir möchten auch die Mitwirkung vieler Bürgerinnen und Bürger in allen Altersgruppen aus Böbingen zeigen und Ihnen diese Menschen vorstellen.
Lassen Sie sich überraschen, wie viele "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" diese Remstalgartenschau jetzt schon hat! Bleiben Sie dran und besuchen Sie diese Seite immer wieder!
Von der Quelle bis zur Mündung verwandelt sich das Remstal für 164 Tage in einen unendlichen Garten – die Remstal Gartenschau 2019. Entlang der Rems warten in 16 Städten und Gemeinden viele Attraktionen und Veranstaltungen auf Remstäler und Gäste.
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Noch mehr Bahngeschichten

Hauptbereich

Wo stammen die Geschichten her?

Walter Wörz hat diese Bahngeschichten gesammelt und sich auf folgende Quellen gestützt:

  • Elsa Knödler, So isch’s gweäa, Böbingen 1998, aus dem Nachlass von Dieter Prölß.
    Vielen Dank dafür an Frau Jutta Prölß!
  • Lother Thalheimer, Dampf über Aalen, Aalen 2003
  • Rems-Zeitung Schwäbisch Gmünd
  • SchwäPo Schwäbisch Gmünd
  • Manfred Bär als Augen-bzw. Ohrenzeuge

Sensation: 1888 – ein Unfall auf der Remsbahn!

D‘ Kindstaufe (von Elsa Knödler)

Diese Geschichte erzählte mir (Elsa Knödler) mein Vetter Josef Alender, der damalige Lokomotivführer. Sie ist im Jahre 1938 wirklich passiert

In der Bahnhofswirtschaft in Heubach traf ein freudiges Ereignis ein. Dem Wirt Adolf Braun und seiner Emmi hatte der Storch Zwillinge, zwei liebe kleine Mädchen gebracht. Die Freude war natürlich groß und es wurde mit einer kräftigen Kindstaufe gefeiert. Da die Eisenbahner tägliche Kunden des Wirts waren, wurden sie nach Dienstschluss auch dazu eingeladen.

Alles war in bester Stimmung und so beschloss man: Wir machen noch eine Dampflokfahrt zur Zwillingsgroßmutter ins "Lamm" nach Oberböbingen, denn da war die Emmi her. – Nachts um zehn, als die Kindlein selig schliefen, ging die lustige Zugfahrt los. Vetter Josef machte kräftig Dampf und dann hieß es: „Alles aufsteigen!" Die alten Loks hatten um den Wasserkessel herum Stangen. Die wurden voll besetzt – und los ging’s auf der schwäbischen Eisabahna.

Recht gemütlich fuhr die Lok mit der ungewöhnlichen Fracht vor dem „Lamm" vor. Da hieß es „Dampf ablassen" und „Alle absteigen". Die Lok wurde mit Hölzern und Böcken unterlegt, damit si nicht von selbst davon fuhr, denn am „Lamm" ging’s ja bergab. Der Bahnhof in Unterböbingen wurde informiert, dass die Strecke blockiert sei, damit die nichts herauflassen, denn bei der Böbinger Eisenbahn hatte alles seine Ordnung. Nun konnte die fröhliche Taufzeche fortgesetzt werden. Die alte Lammwirtin, die Großmutter der Täuflinge, ließ sich natürlich nicht lumpen: Freibier, Schnaps und Vesper gab’s die ganze Nacht, was man nur wollte und vertrug–  und auch mancher nicht mehr ganz vertragen konnte. Es war Bombenstimmung bis morgens um drei. Aber alles hat einmal ein Ende. Um fünf Uhr begann für die Eisenbahner wieder der Dienst und die Strecke musste frei sein.

Vetter Josef heizte seine Lok wieder kräftig mit Kohlen ein, denn er brauchte viel Dampf für die schwer beladene Gesellschaft. Es hatte ja jeder "noch einen Affen bei sich."

Mit einem kräftigen Pfiff verabschiedete man sich von der Lammwirts-Großmutter. Die Lok schnaubte ganz gemächlich mit ihrer lustigen Fracht Heubach zu.

Das war bestimmt eine nicht alltägliche Dampflokfahrt!

D’r letzte Zug (von Elsa Knödler)

Am 1. Mai 1976 wurde die Bahnlinie nach Heubach zum letzten Mal von einem Sonderzug befahren. Unser Schultes, d’r Alois Schuller, machte in Unterböbingen den Schaffner und lenkte morgens um 9 Uhr eine Dampflok mit vielen Wagen auf seine Reise nach Heubach. Ich war gerade im Gärtle und schaute nach dem Salat, als sie keuchend und dampfend am Lamm vorbei raufschnaubte.

An unserem historischen Hauptbahnhof in Oberböbingen standen viele Böbinger und wollten mit nach Heubach zum Reiterfest fahren, aber oh Schreck, was sah ich (Elsa Knödler) da, der Zug hielt gar nicht. Die Leute mussten zu Fuß nach Heubach gehen, also auf Schusters Rappen. Das war zu viel für mich. Ich war so erbost, dass ich zu meinem Mann sagte: „Der hält heut no, des woiß i g’wiß!"

Der lachte natürlich über mich. Ich sagte nur: „Wetten, dass…", denn ich hatte in meinem Kopf schon einen Plan.

Der Zug fuhr den ganzen Tag von Böbingen nach Heubach und zurück, aber bei uns in Oberböbingen hielt er nie. Er fuhr bis abends neun Uhr. Kurz vor neun ging ich in meinen Keller und holte einen Krug Most. „So", sagte ich zu meinem Mann, „jetzt kosch gucka, ob der Zug hält."

Dem war das natürlich noch ein Rätsel, was ich vorhatte. Ich lief mit meinem köstlichen Naß den Bahnsteig entlang bis vors Bahnhöfle und siehe da, da kam der Zug schon. Ich stellte mich mit meinem Krug mitten auf den Bahnsteig und hielt den Krug in die Höhe und – tatsächlich – neben mir hielt der Zug. Ich reichte dem Lokführer meinen Krug und sagte: „Des ich fei d’r letzte, den ihr kriegat" ('s war schließlich au net d’r erste). Die lachten bloß, aber oh weh, der Zugführer und die Mitreisenden stiegen aus und schrien:

„Was isch denn passiert?" Ich erschrak natürlich, aber der Heizer, der kostete nur. Er ließ ein paar ganz schrille Pfiffe hinaus und alle sprangen wieder in den Zug rein.

„So, jetzt isch a Ruha, jetzt wird d’r Moscht vollends tronka ond no fahrat m’r weiter."

'S Krügle isch leer ond’s Zügle fährt 's letzte Mol für alle Zeita an mir vorbei noch Unterböbinga na – ond vorbei isch’s mit osra Eisabahromantik für alle Zeita. Isch dees net schad?

Mit der Dampflok zum Milchholen (erzählt von Manfred Bär)

Manfred Bär erzählte folgende Begebenheit:

(Herr Bär besitzt in seiner "Eisenbahnscheune" eine wunderschön detaillierte Modellbahnanlage im Maßstab 1:32 (Spur 1). Viele selbst gestaltete Modellbauten erinnern an bestehende oder längst abgerissene Böbinger Gebäude)

Herrr Bär erinnert sich an einen Zeitungsbericht mit folgender Begebenheit:

Das Personal vom letzten Zug des Tages besuchte in der Regel nach der Ankunft in Heubach die Bahnhofsgaststätte, um Kaffee zu trinken und noch etwas zu essen. Die Wirtin musste eines Abends jedoch zu ihrem Bedauern feststellen, dass sie zwar Kaffee hatte, aber keine Milch dazu. Kurz entschlossen fragte der Lokführer, wo sie die Milch üblicherweise herbekomme. "Von einem Bauern in Oberböbingen in der Nähe des Gasthofes Lamm."

Daraufhin ließen sich Lokführer und Heizer von der Wirtin das  leere Milchkännchen geben, gingen damit zur Lok, bestiegen den Führerstand der Maschine und fuhren nach Oberböbingen zum Milch holen.

Alles klappte gut, die Lok wurde anschließend wieder im Lokschuppen abgestellt und die beiden konnten ihren Kaffee mit Milch genießen.

Der verschwundene Zug (erzählt von Manfred Bär)

Es war üblich, dass abends bei der letzten Fahrt nach Heubach eine nicht namentlich bekannte Lokbesatzung den leeren Zug hinter dem Gasthaus "Rose" (bei der früheren Bäckerei Reiner) zum Halten brachte, um dort einzukehren. Eines Abends, als die beiden nach einem Bier wieder nach draußen kamen und zur Lok gehen wollten, waren Lok und Personenwagen verschwunden.

Was für ein Schreck in der Abendstunde!

Wo nun suchen? Schließlich marschierten Lokführer und Heizer die Bahngleise entlang in Richtung Heubach. Dort angekommen, trauten sie ihren Augen kaum: Ihr Personenzug stand mit der noch dampfenden, ordnungsgemäß abgestellten Lok im Bahnhof.

Was war geschehen?

Eine andere Lokbesatzung, die von den abendlichen Gasthausbesuchen wusste, hatte sich einen Scherz erlaubt und selbst den Zug nach Heubach gefahren.

Ein Güterwagen macht sich selbständig (erzählt von Manfred Bär)

Vermutlich in einer Maiennacht hatten sich Heubacher Jugendliche einen nicht ganz ungefährlichen Scherz ausgedacht. Sie wollten im Rangierbereich des Heubacher Bahnhofes einen Güterwagen wegschieben; wahrscheinlich hatten sie dazu den Unterlegkeil entfernt. Da das Gleis ein leichtes Gefälle in Richtung Oberböbingen hatte, kam der Güterwagen zum großen Schreck der Buben  rasch in Fahrt, und die Jungen konnten ihn nicht mehr bremsen.

Aus Angst bestraft zu werden, machten sie sich kurz entschlossen aus dem Staube.

Der Wagen rollte bis Unterböbingen und fuhr auf den Prellbock beim früheren Bahnwärterhaus (Posten 66) auf, sprang aus den Schienen und kam dann stark beschädigt zum Stehen. Ob die "Täter" ermittelt wurden, ist Herrn Bär nicht bekannt. Jedenfalls dürfte ihnen die Lust zu weiteren ähnlichen Maischerzen vergangen sein.

Der verweigerte Fahrpreis (erzählt von Manfred Bär)

Ein Böbinger Bauer fuhr zusammen mit seinem Sohn mit der Bahn zum Zahnarzt nach Heubach. Anschließend ging es mit dem Zug zurück. Als der Schaffner die Fahrkarten verkaufen wollte, weigerte sich der besagte Bauer zu bezahlen und begründete dies folgendermaßen:

"Nach Böbingen geht’s ja nur noch da Berg na, da braucha mir koin Dampf! Also koscht’s au nix!"

Ob der Schaffner auf die Bezahlung verzichtete, ist uns nicht bekannt.

Unglück am Bahnübergang

Das folgende Ereignis ereignete sich im Herbst 1957 am früheren Bahnübergang "Beiswanger Weg". Manchmal gelangte dort Vieh über die Gleise. Das dauerte immer eine Weile, und man hoffte natürlich, dass in dieser Zeit kein Zug kommen würde.

Doch eines Tages passierte das Unglück!

Diesmal schlenderten die Tiere zu langsam am Bahndamm entlang, und einige blieben sogar auf dem Bahnübergang stehen. Da kam auch schon der Schienenbus! Der Zugführer erkannte die Situation zu spät, zumal die Bahnstrecke hier einen Bogen machte. Die Herde wurde trotz Notbremsung teilweise vom Schienenbus  erfasst, mehrere Tiere starben, sechs Kühe waren so schwer verletzt, dass sie noch an Ort und Stelle getötet werden mussten.

So etwas Furchtbares sollte nie wieder geschehen, und so durften die Züge diese Stelle von nun an nur noch mit 15km/h passieren.

Die Bahn verzichtete auf Schadensersatzforderungen für die Beschädigungen am Schienenbus, denn in der Familie des Bauern war es kurz zuvor zu einem Todesfall gekommen.

Schienenbus in Schneeverwehung stecken geblieben

Der folgende Vorfall ereignete sich am 12. Januar 1959:

Zwischen den Bahnhöfen Heubach und Unterböbingen blieb der Personenzug Pto 2748 mit VT 98 9546  (Personentriebzug bzw. Schienenbus), von Heubach kommend, in einer Schneeverwehung stecken.

Die entgegen geschickte Dampflok BR 50 vom Bahnbetriebswerk (Bw) Aalen erreichte zwar den Schienenbus, blieb dann aber ebenfalls stecken.

Vom angeforderten Schneepflug des Bw Aalen entgleiste im Bahnhof Unterböbingen beim Rangieren die Lok 50 2844.

Dadurch musste das Gleis Aalen – Gmünd gesperrt werden. Vom Bw Aalen wurde daraufhin ein Hilfszug angefordert. Erst gegen 7.15 Uhr hatte man die Lok wieder komplett auf die Gleise gestellt, Hilfszug und Schneepflug fuhren nach Aalen zurück.

Der immer noch bei Heubach im Schnee steckende Schienenbus konnte schließlich freigeschaufelt werden.

Eis auf den Schienen – Zug entgleiste

Die "Schwäbische Post" berichtet am 9.1.1970 über folgenden Unfall: 

Gestern 9.58 Uhr: Vier Wagen sprangen aus den Gleisen/Keine Verletzten.

In den gestrigen Vormittagsstunden ereignete sich auf der eingleisigen Bundesbahnnebenstrecke zwischen dem Heubacher Sportplatz und Oberböbingen nach dem ersten Bahnübergang mit Blinkanlage ein Zugunglück.

Fahrplanmäßig hatten drei Schienenbuswagen, denen ein Güterzugwagen angehängt war, um 9.55 Uhr den Heubacher Bahnhof verlassen. Drei Minuten später entgleisten sämtliche vier Wagen. Unfallursache waren hohe Schneeverwehungen, welche die Bundesbahnstrecke stellenweise vollständig blockierten.

Glücklicherweise kamen Menschen bei dem Unglück nicht zu Schaden. Außer dem Zugpersonal befanden sich sechs Fahrgäste in den Wagen. Arbeiter der Bundesbahn waren gestern bis in die späten Abendstunden damit beschäftigt, die halb umgekippten Wagen, die sämtlich teilweise um Schienenbreite aus den Gleisen gehoben wurden, wieder aufzuhieven.

Unterböbingens Bahnhofvorstand Reinhold Pfister konnte uns erste Angaben zum Unfall geben. Verharschter Schnee und Eisbrocken lagen zwischen den Gleisen. Der Zug entgleiste um 9.58 Uhr. Die Ursache liege in den hohen Schneeverwehungen.

Etwa um 14 Uhr konnten Arbeiter der Bundesbahn, die mit einem Hilfszuggerätewagen aus Aalen zur Unfallstelle kamen, mit den Arbeiten beginnen, die Gleise wieder frei zu machen und die in Schräglage stehenden Wagen auf die Schienen zu hieven. Die Aufgabe war unter komplizierten Bedingungen nur schwer und zeitraubend zu lösen. Hydraulische Geräte leisteten Hilfestellung. Selbst mit Handwinden musste am linken Bahndamm – die Wagen kippten nach rechts – gearbeitet werden.

Schwierigkeiten ergaben sich, da zwei der vier Wagen an den Puffern ineinander geschoben wurden. Ein Puffer musste sogar zuerst vom Wagen getrennt werden. Der Sachschaden erreichte beträchtliche Höhe. Der Zugführer, den wir gestern noch bei den Aufräumungsarbeiten antrafen, wollte verständlicherweise zum Unfallhergang keine Aussagen machen.

Eine Auskunft über die mögliche Ursache des Zwischenfalls erhielten wir gestern Abend noch vom Vorstand des Bundesbetriebsamtes Aalen, H. Hannemann. Nach dessen Ermittlungen sei die Ursache noch rätselhaft, da der Zug auf der Fahrt nach Heubach kurz zuvor die Unfallstelle ungefährdet passieren konnte.

Es wird vermutet, dass entweder ein landwirtschaftliches Fahrzeug in der Zwischenzeit Eisbrocken in die Spurrille geworfen hat oder der Zug selbst, wie es auch bei Autos feststellbar ist, festen Schneematsch hinter den Rädern aufgefangen und mit sich geführt hat und diesen während der Fahrt verloren hat. Auf der Rückfahrt verstopften diese Brocken vermutlich die Spurrillen. Einer der leichten Anhänger war zuerst aus den Schienen gesprungen und hatte die anderen drei Wagen mit sich gerissen.

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